Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

 

Kirchliche Trauung Fotos

 

Hochzeitsfotografie kirchliche trauung

Die kirchliche Trauung wird als einer der wichtigsten Momente des Hochzeitstages empfunden. Dies ist ja der ganze Sinn und Zweck der Hochzeit: die Eheschließung vor Gott. Hier ein paar Tipps für die Paare, damit garantiert wundervolle Fotos bei der kirchlichen Zeremonie entstehen.

Auch für einen Hochzeitsfotograf ist die kirchliche Trauung der wichtigste Teil des Jobs. Er muss also auf alles vorbereitet sein. Manchmal erlaubt der Priester gar keine Fotos während der Zeremonie. Das Paar sollte die Möglichkeit also möglichst klar mit dem Priester VOR der Hochzeit abklären. Niemand möchte am Ende ohne Trauungsfotos dastehen. Zum Glück haben meine Paare und ich noch nie solche egoistischen und strengen Priester getroffen, die dies komplett verbieten.

 

Guter Priester, schlechter Priester

Manchmal erlaubt der Priester dem Fotografen, das Paar von der Seite und vom hinteren Teil der Kirche zu fotografieren, aber nicht beim Altar. Das ist immer noch besser als gar keine Fotos, aber trotzdem noch eine Einschränkung. Ich möchte daher noch einmal die Notwendigkeit unterstreichen, davor mit dem Priester zu reden, dass wirklich von überall aus der Kirche Fotos gemacht werden dürfen. Leider habe ich schon solche strengen Priester getroffen, obwohl die Paare zuvor mit ihm wegen der Trauungsfotosotos gesprochen hatten.

Am Hochzeitstag teilte mir der Priester dann kurzerhand mit, dass ich nicht vom Altar fotografieren dürfte und ich konnte daher nur Fotos des Paares von der Seite und von hinten machen. Dagegen konnte ich nichts sagen, da die Braut schon in die Kirche gegangen war. Während der Zeremonie fotografierte ich das Paar dann von der Seite und hinten. Als die Ringe ausgetauscht wurden, konnte ich mich aber nicht mehr zurückhalten. Schnell sprang ich in die Nähe und machte ein paar Bilder von den Ringen. Der Priester sah mich verärgert an, ich lächelte, knipste die Fotos und zog mich schnell zurück. Job erledigt

Wie man einen strengen Priester zähmt

Später habe ich dann einige Tricks und Kniffe gelernt, die ich meinen Followern gerne vorstellen möchte. Ich suche vor der Zeremonie immer nach dem Priester und versuche mit ihm wegen der Fotos während der Zeremonie zu reden. Dabei versuche ich ihn zu überzeugen, Hochzeitsfotos vom Altar aus zu erlauben, solange ich nicht zwischen ihm und dem Paar stehe. Manche erlauben mir diese Nähe jedoch nicht.

Ich versuche dann zu erklären, dass ich verstehe, dass die Zeremonie leise ablaufen soll, ich aber auch meinen Job machen muss und diesen auch bestmöglich erledigen will. Ich biete ihm also einen Deal an: Ich darf während die Braut in die Kirche kommt beim Altar sein, ein oder zwei Mal während die Orgel gespielt wird und beim Ringtausch – und das war’s dann. Für mich reicht das, um meine Fotos zu bekommen und viele Priester finden das fair und akzeptieren den Deal.

Jetzt einige Tipps für das Paar: Keine Hektik! Liebe Bräute, nehmt euch Zeit, wenn ihr den Gang entlang schreitet. Macht dabei kleine Schritte und schaut auch mal mit freundlichen Blicken nach links oder rechts. Ihr dürft auch ein paar Tränen vergießen! Kümmert euch nicht um das Make-Up, solange es wasserfest ist. Ihr werdet die Fotos lieben, wenn ihr seht, wie ihr Tränen in den Augen habt oder sie eure Wangen runter kullern! Wenn ihr dem Partner den Ring an den Finger steckt, macht es langsam. Beim Kuss lasst euch doch mindestens drei Sekunden Zeit, damit wir, die Hochzeitsfotografen ein paar verschiedene Hochzeitsbilder des ersten Kusses bekommen.

 

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Ausdruckvolle Gesichte mit Tauben nach den Kirliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung - Der Ring auf den Braut Finger

Der Ring auf den Braut Finger

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Trauung Fotos- Küssen der Pate Hand, ein altes Herkommen in Orthodoxische Kirche, aber manchmall lustig für alle, auch für Priester

Trauungsfoto in eine wunderschöne Orthodoxe Kirche unten den Schleier – mit diese Trauung Foto habe ich die erste Preis gewonnen in die Trauung Fotos Sektion

Die Braut mit ihre kleines Kind bei den Trauung und Taufe in diese Grandiose Kirche

Zauberhafte Licht in die Kirche während den Kirchliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Zauberhafte Hochzeitsfotografie bei kirchliche dem Trauung

Brautpaar Kronen in die ortodoxische Kirliche Trauung

Brautpaar Kronen in die ortodoxische Kirliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Hochzeitsfotografie kirchliche Trauung

Hochzeitsfotograf bei der Standesamtlichen Trauung

Um in der Kirche heiraten zu können, muss man sich zuerst standesamtlich trauen lassen. Manche Paare machen auch nur diese standesamtliche Trauung und wollen keine kirchliche Trauung. Obwohl ich der Architektur gotischer Kirchen voll und ganz verfallen bin, reicht manchmal auch eine kleine standesamtliche Hochzeit. Ich schätze es sehr, wie hier in Deutschland die Zeremonie nicht einfach nur formell abläuft, sondern persönlich gestaltet wird. Es werden kleine Geschichten über das Paar erzählt, wie sie sich trafen, was alles lustiges und emotionales passiert ist und so weiter. Manchmal werden diese Geschichten so emotional erzählt, dass allen die Tränen in die Augen steigen – sogar mir, dem Hochzeitsfotografen.

 

Manchmal sind die Geschichten so lustig, dass alle in Gelächter ausbrechen! Und das beste: kein einziger Beteiligter der standesamtlichen Trauungen hat jemals einen Hochzeitsfotografen verboten! Stattdessen sind sie hilfsbereit und zuvorkommend. Zwar liebe ich die gotischen Kirchen, jedoch habe ich auch schon wunderschöne barocke standesamtliche Trauungsräume gesehen, die schöner sind als manche Kirche. Plus: diese Räume sind oft weitaus heller. Die Stühle werden so arrangiert, dass das Paar auf jedem Fall im Licht steht. Der einzige Nachteil dieser Räume ist, dass sie oft recht klein sind und nicht viele Gäste hineinpassen. Bei den großen Hochzeiten warten dann oft einige Gäste draußen.

Auch hier gilt das gleiche wie bei den kirchlichen Trauungen: Zeit lassen! Langsam laufen, kleine Schritte. Tränen sind erlaubt, keine Sorgen wegen dem Make-Up machen. Die Freudentränen auf euren Gesichtern werden euch jeden Tag die Emotionen wiedererleben lassen, die ihr an diesem Tag gefühlt habt. Die Ringe langsam überstreifen. Dem Kuss mindestens drei bis vier Sekunden Zeit geben. So können mehr Bilder von ihm entstehen.

 

Hochzeitsfotograf bei der Freien Trauung

Wenn das Paar keine kirchliche Trauung möchte, aber trotzdem eine Zeremonie am Hochzeitstag will, können sie sich für eine Zeremonie im Freien entscheiden. Ich kann mich nicht entscheiden, welche von beiden ich lieber mag: die Zeremonie drinnen in der Kirche oder draußen im Freien. Ich habe schon eine Menge Zeremonien im Freien fotografiert und dabei entstanden immer fantastische Aufnahmen. Es gibt jedoch ein großes Problem: die Zeremonien sind wetterabhängig. Das Paar hat daher immer einen Plan B, falls es zu regnen beginnen sollte: eine Indoor-Zeremonie. Aber meistens ist mein größtes Problem nicht der Regen!


Das allergrößte Problem bei Zeremonien im Freien ist, dass sie während des Sommers oft mitten am Tag stattfinden. Genau dann steht die Sonne am höchsten und wirft hässliche Schatten in die Gesichter von allen. Natürlich kann ich mit Blitz fotografieren, um die Schatten loszuwerden. Die Ergebnisse werden aber nicht so gut, wie ohne. Ich empfehle dem Paar daher, die Zeremonie eher am Abend zu planen, gegen 6 Uhr. Das Licht ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so stark und alles ist in ein angenehm warmes Licht getaucht. Eine weitere Sache, die es zu beachten gilt, ist die Richtung des Lichts. Dafür ist jedoch nicht das Paar, sondern der Eventmanager zuständig. Die Stühle sollten mit dem Licht stehen. Wenn sie es anders tun, sind die Augen von allen halb geschlossen, da das Licht zu stark ist.

 

Einmal, es war im November, schien die Sonne überall angenehm – alles war perfekt! Nur ein „winziges“ (das heißt riesiges) Problem. Die Sonne ging auf einer Seite unter. Ich konnte das Paar also Händchen haltend vor den Gästen fotografieren, die Sonne strahlte jedoch auf den Rücken der Braut, erreichte den Bräutigam, ließ jedoch das Gesicht der Braut in dunklem Schatten. Wie sollte ich das bloß ausgleichen? Zum Glück hatte ich meine Assistentin bei mir, die schnell ein Licht auf das Gesicht der Braut warf – sonst wäre das Ergebnis desaströs geworden. Schade nur, dass sich darum nicht die Eventmanager gekümmert haben. Die Fotos, die von dem Paar bei einem Sonnenuntergang genau hinter ihnen hätten gemacht werden können, wären sicher atemberaubend geworden.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]